2015 droht Monster-El-Niño

2015 droht Monster-El-Niño
Wetterphänomen

Meteorologen gaben El- Niño bereits den Namen Bruce Lee.

Das zyklisch auftretende Klimaphänomen El Niño kann nach Einschätzung von US-Experten dieses Mal besonders intensiv wirksam sein. Dabei könnte der El Niño sogar stärker als jener 1997/98 ausfallen. Der als Godzilla bezeichnete El Niño hatte damals für Regenfälle und Überschwemmungen in Peru, Ecuador, Chile und dem US-Staat Kalifornien gesorgt. Im Gegenzug litten Indonesien und Papua-Neuguinea unter einer Rekorddürre und großflächigen Waldbränden.

Bruce Lee
Der aktuelle El Niño dürfte laut Halpert stärkere Regenfälle im Süden der USA verursachen, unter anderem in dem unter extremer Trockenheit leidenden Staat Kalifornien. Dies werde aber wahrscheinlich nicht ausreichen, um die Trockenheit der vergangenen vier Jahre wettzumachen, warnen Experten. Die Sturmsaison an den Atlantik-Küsten dürfte wegen El Niño den Prognosen zufolge deutlich schwächer ausfallen. Dafür ist im Osten und Zentrum im Pazifik mit intensiveren Stürmen zu rechnen. Für den neuen El- Niño hat das National Weather Service auch bereits einen Namen gefunden: Bruce Lee.

Dem Wetterphänomen, bei dem um Weihnachten das Wasser ungewöhnlich warm ist, hatten Fischer der Westküste Südamerikas den Namen El Niño (spanisch für "kleiner Junge" oder auch "Jesuskind") gegeben. Zuletzt hatte ein El Niño vor fünf Jahren weitreichende Folgen: Er löste heftige Monsunregen in Südostasien aus, Dürren im Süden Australiens, auf den Philippinen und in Ecuador, enorme Überschwemmungen in Mexiko und Hitzewellen in Brasilien.

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