23-Jährige aß sich selbst zu Tode

23-Jährige aß sich selbst zu Tode
England

Sie hatte vererbte Essstörung - warum kam ihr niemand zu Hilfe?

Warum hat keiner der schwer kranken 23-Jährigen geholfen, die sich selbst zu Tode gegessen hat? Darüber ermitteln jetzt die Behörden in England.

Kirsty Derry starb am 20. Juli 2013. Ihre Leiche wurde in einer Einrichtung für betreutes Wohnen gefunden. Die 23-Jährige litt am sogenannten Prader-Willi-Syndrom - einer Erbkrankheit, die bei Betroffenen zu unkontrollierbarem Hungergefühl führt.

Das Drama: Derry hatte sich selbst zu Tode gegessen, hatte am Ende ihres Lebens einen Body Mass Index von 42,1 (normal ist 19-25). Ihre Lungen hatten sich mit Flüssigkeit gefüllt.

Doch hätte Derrys Tod verhindert werden können? Schwere Vorwürfe wurden jetzt von der Mutter der Toten laut. Die Sozialarbeiter hätten sich nicht korrekt um ihre Tochter gekümmert. So seien etwa die elektronischen Schlösser an den Lebensmittelschränken und am Kühlschrank ohne ihr Wissen entfernt worden. "Kirsty hatte keine Ahnung, was normale Portionen sind. 2013 konnte sie kaum noch gehen oder Schuhe anziehen. Man hat gesagt, dass Kirsty ihre eigenen Entscheidungen treffen kann. Aber wie kann sie das, wenn sie sich zu Tode gegessen hat?"

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Kristy hatte vor ihrem Tod noch auf Facebook demonstriert, wie stark sie durch ihre Krankheit beeinflusst wurde. Ihr 5-Uhr-Tee bestand etwa, schrieb sie, aus Steak mit Kartoffeln und Salat."

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