5 Dinge, die Du zur OÖ-Wahl wissen musst

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FPÖ verdoppelt sich, SP und VP verlieren. Aus für Schwarz-Grün.

Die Landtagswahl in Oberösterreich hat die politische Landschaft auf den Kopf gestellt. Wir haben die wichtigsten Punkte:

Das vorläufige Endergebnis

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Wie schon vorhergesagt brachte die Oberösterreich-Wahl der FPÖ einen mehr als deutlichen Zuwachs. Die Freiheitlichen konnten ihr Ergebnis von 2009 verdoppeln und erreichten mehr als 30 Prozent der Stimmen. Starke Einbußen mussten die ÖVP (- 10,4 Prozentpunkte und erstmals unter der wichtigen 40-Prozent-Marke) und die SPÖ (- 6,5 Prozentpunkte) hinnehmen. Die Grünen legten um 1,14 Prozentpunkte zu, die NEOS verfehlten den Einzug in den Landtag.

Aus für Schwarz-Grün

Der ÖVP bleiben damit nur noch 21 Mandate im Landtag. Mit den sechs Mandaten der Grünen ist eine schwarz-grüne Zweierkoalition also nicht mehr möglich. Rechnerisch ginge sich neben einer schwarz-blauen auch eine schwarz-rote oder blau-rote Koalition aus.

FPÖ verdoppelte sich

Dominierendes Thema im Wahlkampf war das Asyl- und Flüchtlingsthema. Bundeskanzler Werner Faymann verwies darauf, dass dieses Thema alle anderen verdrängt habe. Viele Ängste hätten eine große Rolle gespielt und davon hätten jene profitiert, "die die Leute aufhetzen". Auch Vizekanzler ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner bezeichnete es als "schade", dass die FPÖ das Flüchtlingsthema so dargestellt habe, "dass es eine einfache Patentlösung gibt." Sie habe suggeriert, diese zu haben. Aber das Bauen von Zäunen sei keine. Sehr besorgt über die starken Zugewinne zeigte sich die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig, die es auf der anderen Seite sehr positiv fand, dass die Grünen als Regierungspartei dazu gewonnen haben.

Die meisten Arbeiter wählen nun Blau

Die SPÖ, die in Oberösterreich historisch die Arbeiterpartei schlechthin war, ist mittlerweile von der FPÖ abgelöst. Am Sonntag machten 61 Prozent der Arbeiter ihr Kreuzerl bei den Freiheitlichen. Lediglich 15 Prozent stimmten für die SPÖ, 21 waren es bei der ÖVP. 

Pühringer: Koalitionsverhandlungen erst nach Bürgermeisterstichwahlen

Landeshauptmann Pühringer meine mit Blick auf das Flüchtlingsthema: "Wir haben einen Preis bezahlt, den wir nicht verschuldet haben". Der ÖVP-Landeshauptmann will nun in den kommenden Tagen mit allen Parteien erste Sondierungsgespräche über eine mögliche Zusammenarbeit führen. "Ich schließe derzeit nichts aus und nichts ein", meinte er in Bezug auf mögliche Regierungskonstellationen. In konkrete Koalitionsverhandlungen werde er aber erst nach den Bürgermeisterstichwahlen am 11. Oktober treten. FPÖ-Spitzenkandidat Manfred Haimbuchner kündigte an, er wolle nun mit allen eine gute Zusammenarbeit und "auf Augenhöhe verhandeln".

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