6-Tage-Erektion: Knacki kann nicht mehr

6-Tage-Erektion: Knacki kann nicht mehr
USA

Knast-Arzt soll schwer fahrlässig gehandelt haben und schmerzvolle Erektion nicht behandelt haben.

Ein ehemaliger Insasse des Manhattan Detention Complex in New York (USA) hat eine Klage gegen die Gefängnisleitung eingebracht. Der Knast-Mediziner der Einrichtung soll sich geweigert haben, eine sechs Tage andauernde Erektion zu behandeln. Rodney Cotten leidet seither an Impotenz.

Cotton war 2011 eingefahren, weil er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Man verschrieb ihm das Antidepressivum Risperdal, das bei ihm eine unkontrollierbare Erektion auslöste. Nach zwei Tagen bat er den Gefängnisarzt um Hilfe. Der gab ihm ein Kälte-Pack und schickte ihn wieder in seine Zelle. Erst vier Tage später wurde Cotton ins Krankenhaus geliefert und operiert.

Horror-Arzt
Dem Arzt unterstellt Cotton Inkompetenz und Fahrlässigkeit. Der Mediziner habe auch die Nähte ein Monat lang nicht entfernt - im Glauben, sie würden sich selbst auflösen. Eigentlich hätten die Fäden nach 10 Tagen entfernt werden sollen. Einem anderen Patienten habe der Arzt bei einem Unfall gesagt, er solle seinen abgetrennten Finger in den Müll werfen - anstatt ihn aufzuheben und kaltzustellen.

Die Stadt New York hat mittlerweile angekündigt, den Vertrag mit dem Dienstleister Corizon - der die medizinische Versorgung der Gefangenen besorgte - nicht zu verlängern.

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