Ex-Geisel: So folterte Jihadi John

Ex-Geisel: So folterte Jihadi John
ISIS

Schläge und Erniedrigung: ISIS-Gefangener berichtet.

Der britische Terrorist "Jihadi John" hat im vergangenen Jahren mit Hinrichtungsvideos schockiert, die er für ISIS inszeniert hatte. Darin durchtrennte er vor laufender Kamera Gefangenen die Kehlen. Nun berichtete eine ehemalige Geisel von Mohammed Emwazi neue Details über seinen Peiniger. Der dänische Fotograf Daniel Rye Ottosen kam am 19. Juni 2014 aus der ISIS-Gefangenschaft frei. Er sprach mit dem Fernsehsender DR und schrieb seine Erfahrungen in einem Buch nieder.

Er genoss es, zu quälen
Nicht nur mit körperlicher, sondern auch mit psychischer Gewalt quälte "Jihadi John" demnach seine Opfer. Offenbar bereitete es ihm Vergnügen, seine Geiseln zu foltern. Emwazi habe etwa gefragt "Willst du tanzen?", berichtete der Fotograf. Dann musste er mit dem Entführer Tango tanzen, nach der Erniedrigung folgten Schläge. "Erst führte er mich durch das Gefängnis, dann schmiss er mich zu Boden und trat auf mich ein."

Terror-Song
Ottosen musste außerdem den beliebten Song "Hotel California" singen - allerdings in einer abgewandelten Fassung zu Ehren Osama bin Ladens: "Welcome to Osama's lovely hotel, such a lovely place, such a lovely place. You will never leave Osama's lovely hotel, and if you try, you will die".

Emwazi ist einer von insgesamt drei Briten, die sich für ISIS auf Entführungen spezialisiert haben. Sie haben von englischen Medien den Spitznamen "The Beatles" bekommen und gelten als besonders brutal.

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