Facebook-Streit um Missbrauchs-Video

Facebook-Streit um Missbrauchs-Video
Social Media

'Baby-Yoga'-Video wird von Charitys als Kindesmissbrauch bezeichnet. Facebook reagiert nicht.

Um ein mutmaßliches Missbrauchs-Video ist ein handfester Facebook-Streit ausgebrochen. Organisationen zum Schutz von Kindern bezeichneten den Clip als "Das krankeste Video, das man je gesehen hat". Doch Facebook weigert sich Medienberichten zufolge, den Clip zu entfernen.

Die Argumentation: Der Clip zeige Baby-Yoga und verstoße nicht gegen die Nutzungsbedingungen.

"Wir verstehen, dass mache Menschen von diesem Video erschreckt sind. Es zeigt eine Form des Baby-Yogas und bricht nicht unserer Regeln", zitiert der englische Mirror einen Facebook-Sprecher.

In dem Video sieht man ein Baby, das wiederholt in eine Wanne mit Wasser getaucht wird und dabei aus vollem Halse schreit. Eine Frau schwingt das Kleine dabei umher, dreht es in der Luft um die eigene Achse. Der Clip - er soll aus Indonesien stammen - erzürnte Nutzer und Kinderrechts-Organisationen gleichermaßen. Er erschien vergangene Woche auf einem öffentlichen Profil.

Die Buzz-Redaktion hat sich entschieden, das grafische Video an dieser Stelle nicht zu zeigen.

Anstoß nehmen Kritiker daran, dass der Kopf des Kindes bei der Prozedur unkontrolliert hin und her schwingt. "Zumindest ist das Kind gehirngeschädigt durch das Umherschwingen", sagte Lurleen Hillard von Nolonger Victims. Sie befürchtet, dass das Baby die Prozedur nicht überlebt hat. Denn gegen Ende des Videos wird es still, rührt sich nicht mehr.

+++ UPDATE 6.6.2015 +++

Facebook hat angekündigt, Postings mit dem verstörenden Video künftig zu entfernen.

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