Frau kämpft mit Nacktfotos gegen Racheporno

Frau kämpft mit Nacktfotos gegen Racheporno
Dänemark

Journalistin wehrt sich mit ungewöhnlichen Mitteln und wird zur Heldin im Netz.

Vor vier Jahren hat sich ein Unbekannter Zugang zu Emma Holtens Facebook-Account verschafft. Der Hacker erbeutete dabei auch mehrere Nacktfotos, die sich anschließend im Netz verbreiteten. Wer hinter der Aktion steckte, die man im englischen Sprachraum als "revenge porn" bezeichnet, ist bis heute unbekannt. 

Für die dänische Journalistin war der Diebstahl ihrer Fotos eine traumatische Erfahrung. "Ich war am Boden zerstört", so Holtens. In den folgenden Jahren erschienen die kompromittierenden Aufnahmen auf mehreren Webseiten. Holt erhielt hunderte Mails von Männern, in der sie als "eine Schlampe" beschimpft wurde. "Ich glaube, die Erniedrigung machte für sie den Reiz aus", sagt Holtens. Lange Zeit stand sie dem machtlos gegenüber. Nun erkämpfte sie sich ihr Gefühl der Würde wieder zurück, wie sie in einem Video der Zeitung The Guardian erklärt:

Zustimmung ist der Schlüssel
Holten fertigte mit einer professionellen Fotografin Nackfotos an, die sie anschließend in einem Magazin und einem Blog veröffentlichte. "Die Zustimmung ist der Schlüssel", erklärte Holt die Aktion, die auf den ersten Blick unlogisch erscheinen mag. Seit ihrem mutigen Schritt an die Öffentlichkeit haben sich Nutzer auf der ganzen Welt mit der jungen Journalistin solidarisch erklärt. 

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