Gattin von Klippe gestoßen, Versicherung kassiert

Gattin von Klippe gestoßen, Versicherung kassiert
Bei Jubiläum

Schon seine erste Frau soll er deswegen getötet haben.

Bei einem Spaziergang im Rocky Mountain Nationalpark in den USA hat Harald Henthorn seine Frau Toni von einer Klippe gestoßen. Die Gattin stürzte 40 Meter in die Tiefe. Am Montag verurteilte ein Gericht in Denver, Colorado, den 59-Jährigen wegen Mordes. Eine Entscheidung über das Strafmaß steht aus, es droht lebenslängliche Haft.

Der zweiwöchige Prozess basierte zu großem Teil auf Indizien. Polizisten fanden bei Henthorn eine Karte mit einem "X" an jener Stelle, an dem seine Gattin starb, und beim Verhör widersprach sich Henthorn mehrmals selbst. Er habe seine Frau in den Tod gestoßen und kassierte umgerechnet etwa vier Millionen Euro an Lebensversicherung, so die Anklage. Vor Gericht verzichtete der 59-Jährige auf eine Aussage.

Schon Henthorns erste Frau starb unter mysteriösen Umständen. Auch damals kassierte der Gatte die Lebensversicherung. Aus Mangel an Beweisen kam es damals zu keiner Anklage. Nun rollen Ermittler den Fall neu auf.

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