Griechinnen verkaufen Sex für Sandwiches

Griechinnen verkaufen Sex für Sandwiches
Finanz-Desaster

Studie zeigt, wie verzweifelt die Lage im von Krisen gebeutelten Land ist.

Die Prostitution in Griechenland ist auf dem Vormarsch und Frauen verkaufen ihren Körper für immer weniger Geld. Dieses traurige Bild zeichnet ein Report des Soziologieprofessor Gregory Laxos. Der Wissenschaftler der Universität von Athen und sein Team sammelten Daten von mehr als 17.000 griechischen Sexarbeiterinnen.

Vom Hunger ins Bordell getrieben
Demnach treiben die desaströsen Zustände immer mehr junge Frauen in die Prostitution. "Manche machen es schon für einen Käsekuchen oder ein Sandwich. Sie sind hungrig und brauchen dringend Essen", sagte Laxos zur englischen Times. Mittlerweile habe die Zahl der einheimischen Prostituierten die der osteuropäischen Sexarbeiterinnen überholt. Die Preise seien von 50 Euro für eine halbe Stunde Sex bereits auf bis zu zwei Euro gefallen. Damit gehöre Griechenland den europäischen Ländern, in denen Prostituierte am wenigsten verdienen.

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