Israelische Agenten töten Mann im Spital

Israelische Agenten töten Mann im Spital
Westjordanland

Mann gab sich als Schwangere aus, er und sein Team suchten Verdächtigen.

Eine Gruppe israelischer Agenten ist internationalen Medienberichten zufolge am 12. September in ein palästinensisches Krankenhaus im Westjordanland eingedrungen und hat einen Mann erschossen. Demnach waren die Israelis auf der Suche nach einem mutmaßlichen Messer-Attentäter, der in jenem Spital in Hebron behandelt wurde.

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Einer der Männer habe sich als schwangere Frau verkleidet, die anderen gaben sich als Familienmitglieder aus. So konnte die Gruppe unentdeckt in die Anlage vordringen.

Im Inneren zogen die Männer dann Waffen und stürmten den Flügel, in dem sich der Verdächtige aufhielt. Die Festnahme gelang, kostete aber den Cousin des Gesuchten das Leben. Er war gerade auf der Toilette. Als er das Zimmer betrat, schossen die Agenten. Fünf Kugeln trafen den Mann, eine in den Kopf. Palästinenserorganisationen bezeichneten die Aktion als einen Verstoß gegen internationales Recht.

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