6-Tage-Erektion: Mann bekommt 750.000 Dollar

6-Tage-Erektion: Mann bekommt 750.000 Dollar
USA

Mann war im Gefängnis und die Ärzte nahmen seine Symptome nicht ernst.

Ein ehemaliger Insasse des Manhattan Detention Complex in New York (USA) hat 750.000 Dollar zugesprochen bekommen. Der Knast-Mediziner der Einrichtung soll sich geweigert haben, eine sechs Tage andauernde Erektion zu behandeln. Rodney Cotten leidet seither an Impotenz.

"Es ist peinlich. Wir sind hier, um zu erschaffen. Ich kann meine Pflichten als Mann nicht mehr wahrnehmen", sagte Cotton bei der Gerichtsverhandlung.

Der 50-Jährige war 2011 eingefahren, weil er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen hatte. Man verschrieb ihm das Antidepressivum Risperdal, das bei ihm eine unkontrollierbare Erektion auslöste. Nach zwei Tagen bat er den Gefängnisarzt um Hilfe. Der gab ihm ein Kälte-Pack und schickte ihn wieder in seine Zelle. Erst vier Tage später wurde Cotton ins Krankenhaus geliefert und operiert.

Die Stadt New York hat Cotton jetzt eine Entschädigung im Ausmaß von 750.000 Dollar zugesprochen. Der 50-Jährige hatte ursprünglich auf 10 Millionen geklagt, gab sich aber mit dem geringeren Betrag zufrieden.

Horror-Arzt
Dem Arzt unterstellte Cotton Inkompetenz und Fahrlässigkeit. Der Mediziner habe auch die Nähte ein Monat lang nicht entfernt - im Glauben, sie würden sich selbst auflösen. Eigentlich hätten die Fäden nach 10 Tagen entfernt werden sollen. Einem anderen Patienten habe der Arzt bei einem Unfall gesagt, er solle seinen abgetrennten Finger in den Müll werfen - anstatt ihn aufzuheben und kaltzustellen.

Die Stadt New York hat mittlerweile angekündigt, den Vertrag mit dem Dienstleister Corizon - der die medizinische Versorgung der Gefangenen besorgte - nicht zu verlängern.

Was hältst du von diesem Artikel?

Aufreger Top Gelesen

Top Geklickt Videos

Die etwas andere Motivation am Streckenrand

Neuer NSFW-Make-Up-Trend?

Fotos wie ein Profi

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.