Muslimin wollte keinen Alkohol ausschenken - suspendiert

Muslimin wollte keinen Alkohol ausschenken - suspendiert
Ein Jahr lang

Heiße Diskussion über die Rechtmäßigkeit entbrannt.

Eine Stewardess islamischen Glaubens hat sich geweigert, Alkohol an Passagiere auszuschenken und ist deswegen für ein Jahr suspendiert worden. Nun wurden Diskriminierungsvorwürfe gegen die Airline ExpressJet laut. 

Drei Jahre lang war Charee Stanley vor dem Zwischenfall bei dem Fluggesellschaft tätig. Die 40-Jährige ist für 12 Monate suspendiert und könnte danach ihren Job verlieren. Dagegen geht sie nun gerichtlich vor. "Niemand sollte sich zwischen seiner Karriere und seinem Glauben entscheiden müssen", sagte Anwältin Lena Masri.

Die Airline schweigt sich aus: "Frau Stanley arbeitet für uns und wir können uns nicht zu Mitarbeiterfragen äußern", hieß es lapidar. Stanley war vor 2 Jahren zum Islam konvertiert, lernte aber erst ein Jahr später, dass ihr Glaube ihr nicht nur den Konsum von Alkohol, sondern auch das Servieren verbietet. Am 1. Juni bat sie darum, künftig keine alkoholischen Getränke mehr servieren zu müssen. 

Zunächst schien das Problem damit gelöst und wenn ein Passagier Alkohol bestellte, brachte den eine Kollegin oder ein Kollege. Auch seitens der Airline gab es keine Beschwerden. Bis am 25. August die Suspendierung spruchreif wurde. 

Ein Urteil steht in dem Fall noch aus.

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