Navi-Fehler forderte 28 Verletzte

Navi-Fehler forderte 28 Verletzte
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Brücke "köpfte" Autobus, weil das Navi und der Lenker die Gefahr nicht erkannt hatten.

Bei einem dramatischen Busunglück in Nordfrankreich sind am frühen Sonntagmorgen vier Menschen schwer verletzt worden. Der aus Spanien kommende Bus sei in einen Tunnel gefahren, dessen Durchfahrtshöhe zu niedrig gewesen sei, woraufhin das Dach des Busses komplett abgerissen worden sei, teilten die Behörden in der Region Lille mit.

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Vier Menschen seien ins Krankenhaus gebracht worden und schwebten in Lebensgefahr. 24 weitere seien leicht verletzt worden. Rund 30 Passagiere blieben demnach unverletzt und wurden bis zu ihrer Rückkehr vorübergehend in einem Sportzentrum untergebracht.

Offenbar verließ sich der Fahrer auf das Navigationssystem und ignorierte ein Hinweisschild an dem Tunnel, das die maximale Durchfahrtshöhe mit 2,60 Meter angab. Der Bus wurde bei der Durchfahrt in dem Tunnel eingeklemmt und das Dach auf der gesamten Länge abgerissen, wie auf Fotos von "La Voix du Nord" zu sehen war. Nach Behördenangaben handelte es sich um eine regelmäßige Bustour, die beiden Busfahrer seien jedoch aus unbekannten Gründen von der Route abgewichen.

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Der Bus war der Regionalzeitung "La Voix du Nord" zufolge auf dem Weg von Bilbao in Nordspanien nach Amsterdam. An Bord waren demnach 56 spanische Studenten im Alter von 18 bis 29 Jahren. Der Unfall ereignete sich nach Behördenangaben gegen 05.30 Uhr am Sonntagmorgen.
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