Opfer biss Sex-Täter die Zunge ab

Opfer biss Sex-Täter die Zunge ab
England

Frau verteidigte sich und sammelte dabei den besten DNA-Beweis.

Ein Sex-Täter ist in Dunstable (England) wegen eines ungewöhnlichen DNA-Beweises hinter Gitter gewandert. Ferdinand M. attackierte eine Frau, als sie im Jänner letzten Jahres alleine durch eine Gasse wanderte. Er packte sie und zwang seine Zunge in ihren Mund. Das Opfer reagierte aber geistesgegenwärtig und biss mit ganzer Kraft zu. M. floh mit blutendem Mund, ein Teil seiner Zunge war abgebissen.

"Ich wollte so viel Beweise wie möglich sammeln. Ich habe ihn gebissen und ihn mit den Nägeln gekratzt, damit ihn die Polizei stellen kann", sagte die Frau.

Der psychisch kranke M. war bereits wegen mehrerer Sex-Angriffe angeklagt, wurde aber aus Mangel an Beweisen jedes Mal freigesprochen. Das abgebissene Stück lieferte nun den entscheidenden Hinweis. 

Opfer trug psychische Schäden davon
Obwohl sich die Frau mit dem Biss verteidigen konnte, litt sie lange an psychischen Folgen. "Es war sehr verstörend für sie. Die Öffentlichkeit muss vor solchen Verbrechen beschützt werden. Sie können schwere psychische Schäden hinterlassen", sagte Richterin Barbara Mensah. Der Täter wurde wegen dreier Vergehen verurteilt und muss nun auf unbestimmte Zeit in einer geschlossene Anstalt.

Auch dort sorgte M. nach seiner Einweisung für Probleme. Er versuchte, den Leuten "die Haut abzuziehen", vermeldete das Personal. Er habe sich auch herabwürdigend gegenüber den männlichen Pflegern geäußert und die weiblichen Schwestern belästigt, heißt es. Ob und wann M. wieder auf freien Fuß kommt, ist ungewiss.

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