Polizist hatte 1,8 Kilo Koks im Spind

Polizist hatte 1,8 Kilo Koks im Spind
Deutschland

Beamter steht wegen Drogen, Vergewaltigung, und Körperverletzung vor Gericht.

Der ehemalige Leiter der Drogenfahnung im deutschen Kempten steht vor Gericht, weil 1,8 Kilogramm Kokain bei ihm gefunden wurden. Der 53-jährige Armin N. gestand gleich zu Beginn des Prozesses, dass er die Drogen für sich selbst verwenden wollte. Jahrelang hatte N. gegen Drogenkriminalität im Allgäu gekämpft - Dann war Rauschgift, das man ihm für Schulungszwecke gegeben hatte, ausgerechnet in seinem Dienstschrank wieder aufgetaucht.

Der Polizist zeigte sich einsichtig: Er habe ein Drogenproblem, das auch sein Erinnerungsvermögen beeinträchtige. Er könne daher nicht mit Bestimmtheit sagen, woher die 1,8 Kilo Kokain stammten. "Mir ist bewusst, dass ich dem Ruf der Polizei geschadet habe", gestand er.

Auch Vergewaltigungs-Vorwürfe
Der Mann muss sich auch wegen gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung seiner Ehefrau verantworten. Seine Gattin trat in dem Prozess als Nebenklägerin auf. Er soll sie im Frühjahr 2014 im gemeinsamen Haus gewürgt und vergewaltigt haben. In der selben Nacht hatten ihn Kollegen wegen Alkohols (1,5 Promille) und Drogen am Steuer gestoppt. Die Ermittler untersuchten darauf die Diensträume und entdeckten das Kokain im Dienstschrank des Beschuldigten.

Dem Beamten drohen nun bis zu 7 Jahre Haft. Ein Urteil steht aus.

Was hältst du von diesem Artikel?

Aufreger Top Gelesen

Top Geklickt Videos

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.