'Rauchmelder' filmten Hotelgäste beim Sex

'Rauchmelder' filmten Hotelgäste beim Sex
Versteckte Kameras

Filme wurden dann an Sex-Plattformen verkauft.

Wer auf Safari fährt, wünscht sich als Souvenirs meistens Fotos und Videos von Afrikas Tierwelt - und nicht vom eigenen Liebesspiel. Unerwünschte Andenken haben aber Hotels in Simbabwe angefertigt. Kameras, unter anderem als Rauchmelder getarnt, filmten die Gäste in ihren Zimmern. 

Clips, auf denen Gäste beim Sex zu sehen sind, wurden dann an Porno-Firmen verkauft. Das sagte ein ehemaliger Hotel-Mitarbeiter zu myzimbabwe.co.zw. Zuerst war demnach nur ein Hotel in der Stadt Harare betroffen, dann verbreiteten sich die Kameras in weiteren Hotels und in der Stadt Bulawayo. "Die Idee brachten nigerianische Geschäftsleute, die die Ausrüstung in den Zimmern verstecken und nichtsahnende Gäste beim Sex filmen", sagte der Mann.

Der ehemalige Mitarbeiter warnte Reisende: Man solle sich vor Zimmern in acht nehmen, die besonders dünne Vorhänge haben oder bei denen sich das Licht nicht gänzlich ausschalten soll. "In vielen Fällen hatten die betroffenen Räume defekte Lichtschalter, so dass das Licht immer brannte", sagte der Insider. Gäste sollten sich weigern, für Zimmer mit defekten Lichtschaltern oder besonders guter Beleuchtung zu bezahlen.

Laut Medienberichten waren auch lokale Prostituierte verwickelt. Sie nahmen Gäste angeblich ganz bewusst in jene Zimmer mit, die von den Kameras überwacht wurden. Für eine wochenlange Aufnahme bezahlten die Nigerianer bis zu 1000 Dollar.

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