Rechtschreibfehler ließ Mordkomplott auffliegen

Rechtschreibfehler ließ Mordkomplott auffliegen
Am Weihnachtstag

Ehemann vergiftet, Plan flog wegen Fehler auf.

15 Jahre Haft hat Jacqueline Patrick aus London (England) für einen Mordversuch an ihrem Ehemann ausgefasst. Die 55-Jährige vergiftete ihren Partner am Weihnachtstag 2013 mit Frostschutzmittel, er überlebte schwer verletzt. Aufgeflogen war die Tat unter anderem wegen eines Rechtschreibfehlers.

Am Weihnachtstag vergiftet
Patrick servierte ihrem Mann Getränke, die mit dem Gift versetzt waren. Als das Opfer schwere Vergiftungserscheinungen zeigte, rief sie die Rettung. Den Sanitätern übergab sie eine Notiz. Darin bat ihr Mann darum, nicht wiederbelebt zu werden. Tatsächlich hatte sie den Text aber selbst geschrieben. Zum Verhängnis wurde ihr ein Rechtschreibfehler: Sie schrieb das englische Wort "dignity" (Würde) als "dignaty". Als die Polizei sie später bat, das Wort zu buchstabieren, wiederholte sie ihren Fehler.

Hinweise auch am PC und Handy
Weitere Indizien sicherten die Beamten auf Patricks Handy und PC. Die  Browser-History und SMS zeigten, dass die 55-Jährige im Netz nach den Symptomen von Vergiftung durch Frostschutzmittel gesucht und sich mit ihrer Tochter abgesprochen hatte.

Mordversuch gescheitert
Doch der Mord gelang nicht: Nach einigen Wochen im Koma wachte der Mann wieder auf. Er war dem Tod laut Polizei extrem nahe gekommen. "Ich werde das nie vergessen. Es hat mich zerbrochen. Das war eine Person, die ich geliebt habe und mit der ich 25 Jahre lang verheiratet war", zitieren ihn englische Medien.

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