Schwarze Witwe heiratet Mann am Totenbett

Schwarze Witwe heiratet Mann am Totenbett
England

Jetzt ist die Frau hinter Gittern, weil sie den Enkeln das Erbe gestohlen hat.

Eine "Schwarze Witwe" hat einen Mann in England nur acht Tage vor seinem Tod geheiratet. Judith B. schloss den "Bund fürs Leben" am Totenbett mit Roy M. (66), der wegen einer langen Krebserkrankung im Spital lag. B. brachte ihn dazu, noch kurz vor seinem Tod sein Testament zu ändern. 

Seinen Kindern und Enkeln sagte der Mann nichts von der Hochzeit, sie erfuhren erst später per SMS davon. B., die nun Haupterbin war, strich 180.000 Pfund (ca. 250.000 Euro) ein. 60.000 Pfund waren eigentlich für die Bildung der Kinder und Enkel bestimmt. B. weigerte sich aber, den anderen Erben ihren Anteil zu geben. Nach einem längeren Rechtsstreit rückte sie 45.000 Pfund heraus, behielt aber weitere 15.000 für sich.

Sie hatte als Pflegerin für ihn gearbeitet
Weil sie die 15.000 Pfund, die für eine Enkelin bestimmt waren, nicht herausgab, muss B. nun für zwei Jahre ins Gefängnis. Der Richter Howard Bentham bezeichnete ihr Verhalten als "unfassbar". B. hatte den Verstorbenen schon Jahre vor seinem Tod kennengelernt. Damals arbeitete sie als Pflegerin für den Krebskranken. Als das Ende nahte, soll sie sich durch die Heirat mit Absicht bereichert haben, so der Vorwurf.

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