Tampon kostete 13-Jährige das Leben

Tampon kostete 13-Jährige das Leben
England

Die Ärzte diagnostizierten falsch, jetzt will die Mutter auf Gefahr hinweisen.

Ein 13-jähriges Mädchen ist in England an toxischem Schocksyndrom (TSS) gestorben. Jemma-Louise Roberts war eine leidenschaftliche Schwimmerin und benützte Tampons, um während des ganzen Monats trainieren zu können. Das dürfte zu der bakteriellen Infektion geführt haben. 

Die Mutter der 13-Jährigen erzählte nun ihre Geschichte, um vor dem Schocksyndrom zu warnen: 2014 entwickelte ihre Tochter auf einem Familienurlaub Übelkeit und Durchfall. Doch die Ärzte diagnostizierten zunächst einen Norovirus. Ihren Eltern riet man, Jemma-Louise vom Krankenhaus fern zu halten, um keine anderen Menschen anzustecken. 

Wenig später verschlechterte sich der Zustand des Mädchens. Sie wurde zurück ins Krankenhaus gebracht, doch es war schon zu spät. Ihre Organe hatten bereits Schaden genommen, Jemma-Louise starb eine Woche später an einer Gehirnblutung.

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Mutter Diane Roberts (45) erklärte ihren Gang an die Öffentlichkeit: "Mein Mann hatte nie von toxischem Schocksyndrom gehört. Wenn ein Vater das ließt und seine Tochter daran erkrankt, könnte das ihr Leben retten. Wenn ich damit auch nur einen Menschen retten kann, ist es das wert."

Beim toxischen Schocksyndrom geraten Bakterien in den Blutkreislauf, wo sie Gifte freisetzen. Häufig, aber nicht immer, passiert das durch Benutzen eines Tampons.

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