Tippfehler kostete 500 Millionen

Tippfehler kostete 500 Millionen
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Atom-Anlange musste deswegen gesperrt werden.

Ein Tippfehler hat in den USA zu einem millionenschweren Debakel geführt. Ein Fass mit Atommüll explodierte in einem unterirdischen Endlager in New Mexiko, weil Arbeiter die falsche Sorte Katzenstreu beigemengt hatten. 

Australien überlegt derzeit in die Kernenergie einzusteigen - Das Land hat große Vorräte an Uranerz, nützt dieses aber nur zum Export. Der investigative Journalist Eric Schlosser warnt jetzt angesichts der wachsenden Unterstützung für Kernkraft. Er zitiert einen Vorfall, der am Valentinstag 2014 in den USA passierte.

Im Endlager für Atommüll in New Mexiko wurden nämlich 21 Mitarbeiter mit Strahlung belastet und die ganze 19-Milliarden-Anlage für mehrere Jahre lahmgelegt - wegen eines banalen Tippfehlers. Mehr als 500 Millionen Dollar wird es kosten, die Anlage wieder flott zu machen.

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Am 14. Februar 2014 explodierte ein Fass mit Atommüll. Die Einrichtung wurde sofort abgeriegelt, ein Report zeigte später auf, dass Arbeiter den Fässern falsches Katzenstreu beigemengt hatten. Das Material sollte Flüssigkeit binden, doch statt einem auf Ton basierenden Streu hatte man weizenbasiertes verwendet. Das sei wegen eines Tippfehlers in den Anweisungen passiert.

Nun musste das Lager, dass mindestens 10.000 Jahre funktionieren sollte, abgeriegelt werden. Das falsche Streu war vermutlich auch in bis zu 5.000 anderen Fässern verwendet worden, weshalb ganze unterirdische Areale eingemauert werden mussten. Mehr als ein Jahr später ist die Anlage in New Mexiko immer noch außer Gefecht gesetzt. Kosten wird die Reparatur eine halbe Milliarde Dollar.

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