Umweltschützer wollte Babynahrung vergiften

Umweltschützer wollte Babynahrung vergiften
Neuseeland

Jetzt drohen ihm bis zu 14 Jahre Haft.

Aus "Liebe zur Natur" hat ein Mann in Neuseeland mit der Vergiftung von Babynahrung gedroht. Jetzt wurde der 60-Jährige in Auckland festgenommen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der 60-jährige Unternehmer hatte gedroht, Babynahrung im Supermarkt mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel zu versetzen.

Er verlangte, dass der Einsatz eines Giftes namens "1080" (Natriumfluoracetat) in der Natur gestoppt werde. Es wird unter anderem in Australien und Neuseeland in Ködern gegen eingeschleppte Säugetiere wie Kaninchen, Füchse, Mäuse oder wilde Hunde eingesetzt. Diese verursachen bei Überpopulation schwere Schäden in der Landwirtschaft wie auch der einheimischen Tierwelt.

Dem Mann drohen bei einem Schuldspruch wegen Erpressung bis zu 14 Jahre Haft. Der 60-Jährige hatte im vergangenen November anonyme Briefe an Fonterra, den größten Milchproduzenten der Welt, und Bauernverbände geschickt. Die Behörden untersuchten tausende Milchprodukte, Supermärkte hielten ihre Bestände an Babynahrung unter Verschluss und verkauften sie wie Zigaretten nur noch direkt an der Kasse. Es wurde aber nie ein vergiftetes Produkt entdeckt. Die Ermittlungen hätten 35 Beamte elf Monate beschäftigt, sagte Polizeichef Mike Bush.

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