Unschuldiger saß 34 Jahre im Knast

Unschuldiger saß 34 Jahre im Knast
USA

DNA-Beweis rettete ihn: Er war doch kein Vergewaltiger.

Mehr als 12.000 Tage ist ein Mann in Indiana (USA) unschuldig im Gefängnis gesessen. Lewis Fogle, heute 63, wurde 1976 für den Mord und die Vergewaltigung einer 15-Jährigen verurteilt. Doch, das sagen seine Anwälte, das Urteil beruhte auf einem Lügenkonstrukt, drei Mitangeklagte wurden freigesprochen. 

Fogle wurde zu lebenslanger Haft verurteilt - wegen der Aussage eines psychisch kranken Mannes, der sich unter Hypnose angeblich an die Tat erinnerte. Drei Gefängnisinsassen sagten außerdem aus, dass Fogle ihnen gegenüber ein Geständnis abgelegt hatte - erkaufte Falschaussagen sagen Kritiker.

Nun, nach 34 Jahren im Gefängnis, hat ein DNA-Test den Verurteilten entlastet. Er wurde am Donnerstag aus dem Knast entlassen, ist aber formell noch nicht freigesprochen. Das Urteil wurde nämlich aufgehoben, die Anklage nicht. Der Staatsanwalt entscheidet nun, ob der Fall neu verhandelt wird - was sehr unwahrscheinlich ist. Unterdessen genießt der Freigänger sein neues Leben. "Heute esse ich Steak", sagte er zu Medien.

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