Zu gefährlich: US-Militär verbietet Kissenschlacht

Zu gefährlich: US-Militär verbietet Kissenschlacht
An Elite-Akademie

Die Tradition sei aus dem Ruder gelaufen und habe zu viele Verletzte gefordert.

In der Ausbildung werden Angehörige des US-Militärs regelrecht durch die Hölle gejagt, doch die traditionelle Kissenschlacht an der Militärakademie West Point ist sogar den sonst so harten Ausbildnern zu brutal. Wie berichtet schlugen sich 30 Erstklässler im Sommer dabei die Köpfe blutig. Nie wieder, verordnete jetzt die Leitung. 

Am 20. August bekriegten sich die Erstklässler der Elite-Akademie wie jedes Jahr mit Polstern. Die blutige Bilanz: 24 Gehirnerschütterungen, ein Bewusstloser, eine gebrochene Nase und eine gebrochene Wange - insgesamt 30 Verletzte. Zunächst hatte man vermutet, dass einige Teilnehmer zur gemeinen Kriegslist gegriffen und harte Gegenstände in den Kissen versteckt hatten. Die Untersuchungskommission bestätigte das nicht, die Soldaten hätten sich wohl bei Raufereien verletzt.

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