15 Fakten zum Airbus-Absturz in Frankreich

15 Fakten zum Airbus-Absturz in Frankreich
Tragödie in den Alpen

Was man bisher zum Absturz der Germanwings-Maschine weiß.

Ein Airbus A320 der Flugline Germanwings ist am Dienstagvormittag im Süden Frankreichs abgestürzt. Was man bisher davon weiß:

Das Flugzeug mit 144 Passagieren und 6 Crewmitgliedern an Bord war von Barcelona nach Düsseldorf unterwegs, als es bei gutem Wetter über den französischen Alpen in einen minutenlangen Sinkflug geriet und schließlich an einem Bergmassiv zerschellte. Die französische Regierung erklärte, sie rechne nicht mit Überlebenden. Der Absturz ist damit eine der schwersten Katastrophen in der europäischen Luftfahrtgeschichte.

Der Flug mit der Kennzahl 4U 9525 verschwand gegen 10:40 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Radar.

Nach Angaben der französischen Behörden hatte die Flugüberwachung kurz vor dem Crash noch vergeblich versucht, Kontakt zu den Piloten aufzunehmen.

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Zuvor ging der Pilot in einen Sinkflug. Die Maschine sank binnen 10 Minuten von 11.500 Metern auf knapp 2.000 Meter Meereshöhe, zeigen die Daten von Flightradar24. Man vermutete zunächst, dass er einen Flughafen in der Nähe der Stadt Barcelonnette ansteuern wollte.

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Die Absturzregion in den Alpen gilt als unwirtlich und ist am Landweg schwer erreichbar.

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65 Bergungskräfte machten sich zu Fuß in das unwegsame Gebiet an der Absturzstelle auf. Sie sollten bei schlechtem Wetter mit Regen und niedrigen Temperaturen in der Bergregion campieren.

Die Gendarmerie will am Mittwoch mit Hubschraubern eine Gebirgsstaffel von 30 Polizisten in dem zerklüfteten Tal absetzen, in dem die Flugzeugtrümmer liegen.

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Der französische Präsident Francois Hollande erwartet "keine Überlebenden". 150 Menschen dürften bei dem Unglück ums Leben gekommen sein.

In dem Airbus saß auch eine 16-köpfige Schülergruppe aus Nordrhein-Westfalen mit ihren zwei Lehrerinnen. Sie waren auf dem Rückweg von einem Austausch bei Barcelona. 

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Der Airbus A320 war mit 24 Jahren eine der älteren Maschinen der Flotte. Sie absolvierte ihren Jungfernflug im Februar 1991. 

Der Lufthansa-Chef Carsten Spohr schloss am Dienstagabend einen Zusammenhang zwischen dem Absturz und einer Reparatur der Maschine am Tag zuvor aus. "Das Flugzeug war in hervorragendem technischen Zustand", sagte der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende.

Der Pilot war nach Angaben des Lufthansa-Chefs erfahren, hatte mehr als 6.000 Flugstunden. "Wir hatten die Kompetenz im Cockpit, für die unser Unternehmen steht", sagte Spohr am Dienstagabend in Frankfurt.

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Vor wenigen Tagen war die vermisste Maschine noch in Wien. Sie hob am Freitag vom Flughafen Schwechat ab.

Der ehemalige Airline-Chef Niki Lauda glaubt, ein überraschendes Problem habe die Piloten handlungsunfähig gemacht: "Acht Minuten in so einem Zustand sind irrsinnig lang", so Lauda am Abend in der "Zeit im Bild 2" im ORF. Die große Frage dabei sei vor allem, "warum die Piloten nicht in der Lage waren, sich zu melden". Möglich sei etwa, dass die Piloten durch einen plötzlichen Druckverlust ohnmächtig wurden.

Die Black-Box soll am Mittwoch untersucht werden. Unklar blieb zunächst, ob der Flight Data Recorder (FDR) oder der Cockpit Voice Recorder (CVR) geborgen wurde. Das erste Gerät zeichnet technische Daten zum Flug auf, das zweite registriert Geräusche in der Pilotenkabine. "Das Einzige, was ich sagen kann, ist, dass dieser schnelle Höhenverlust des Flugzeugs für den Augenblick unerklärt bleibt", sagte der Staatsanwalt von Marseille

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