Grippe- Welle überrollt Österreich

Grippe- Welle überrollt Österreich
Impfung wirkt nur bedingt

Erste Grippeopfer auf der Intensivstation – das diesjährige Virus ist besonders gefährlich.

Die Grippewelle hat Österreich fest im Griff, soll laut Medizinern noch mindestens sechs Wochen dauern. Nach einem Jahr mit einem relativ milden Virus kommt jetzt der Influenza-Hammer: „Das wird keine Kleinigkeit“, warnt der Wiener Sozialmediziner Michael Kunze vor dem heurigen Virus H3N2.

Nachlesen: Grippe-Impfung wirkt heuer nur bedingt

Es führt oft zu schweren Krankheitsfällen mit hohem Fieber. Im Klinikum Klagenfurt mussten erste Patienten schon auf die Intensivstation. Letzte Woche allein haben sich 50.000 Menschen neu angesteckt, insgesamt kämpfen momentan 100.000 Österreicher mit der lästigen Krankheit. Wenn die Semesterferien vorbei sind, dürfte es zu einem weiteren Anstieg der Grippe-Neuansteckungen kommen.

1. Husten-Tee

1 TL Thymian (Apotheke) mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mehrere Tassen über den Tag verteilt trinken.

2. Kapland-Pelargonie

Fertig-Präparate (Apotheke) nach Anleitung nehmen. Stoppt Erreger und löst Schleim.

3. Kopf-Dampfbad

2 EL Majoran mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen. Handtuch über Kopf und Schultern legen, 15 Minuten Dämpfe inhalieren.

4. Luftfeuchtigkeit

Nasse Handtücher über die Heizung legen, das erhöht die Luftfeuchtigkeit und ist gut für die Schleimhäute.

5. Honig

1 TL Honig langsam im Mund zergehen lassen. Honig hat antibiotische Eigenschaften und lindert Hustenreiz.

6. Bronchialsalbe

Beim ersten Anzeichen die Brust damit einreiben (Apotheke), mit einem Tuch umwickeln. Wirkt antibakteriell.

7. Heublumensäckchen

Das Säckchen (Apotheke) über Wasserdampf erwärmen und so heiß wie möglich auf die Brust legen. Mit einem Tuch umwickeln. Nach 45 Minuten abnehmen.

8. Kartoffelwasser mit Honig

Kartoffeln in ungesalzenem Wasser kochen, abgießen und Wasser mit 1 TL Honig süßen. Gegen Hustenreiz.

9. Knoblauch-Milch

1/4 l Milch erhitzen, nicht kochen! Kurz vorm Siedepunkt 1–3 Knoblauchzehen hineinpressen und Honig einrühren. Knoblauch hat antibiotische Eigenschaften.

10. Spazieren gehen

Gemütliche Spaziergänge erweitern die Bronchien, Hustenbakterien haben keine Chance!

11. Heiße Milch mit Honig

Tut gut und lindert Kratzen im Hals.

12. Zwiebelsaft

3–4 Zwiebeln mit etwas Zucker und Wasser aufkochen. Alle zwei bis drei Stunden einen Teelöffel.

13. Lindenblüten-Tee

1 El Lindenblüten (Apotheke) mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, abgießen und heiß trinken.

14. Kapuzinerkresse

Fertige Präparate gibt es in der ­Apotheke. Sie wirken antibakteriell.

15. Bonbons lutschen

Ideal sind Eukalyptus-Bonbons. Sie beruhigen den Rachen.

16. Topfenwickel

Topfen in die Mitte eines Geschirrtuches geben, zusammenklappen und den Wickel über Nacht auf die Brust legen, mit einem Wollschal fixieren.

17. Zitronenwickel

Scheiben einer Zitrone auf ein Baumwolltuch geben, zusammenfalten. Auf die Zitronen drücken, sodass der Saft austritt. Beliebig lang auf die Brust legen.

18. Thymianbad

Eine Handvoll Thymian mit einem Liter kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen ­lassen und dann dem heißen ­Badewasser zugeben. Zehn bis 
15 Minuten baden und den Dampf tief einatmen.

19. Hustenstiller

Als Tropfen und Pastillen in der Apotheke erhältlich. Stoppt Hustenreiz und trockenen Husten.

20. Primelwurzel

1/2 TL mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Davon täglich ein bis zwei Tassen trinken. Wirkt antibakteriell.

21 Hustensaft mit Efeu

Wenn es bereits im Hals kratzt – Hustensaft aus der Apotheke (z. B. Prospan) wirkt entzündungshemmend.

22. Mit Salzwasser gurgeln

Geben Sie 1 TL Salz in eine Tasse mit lauwarmem Wasser. Einmal täglich mehrere Minuten damit gurgeln. Salz desinfiziert.

23. Kalter Halswickel

Geschirrtuch in kaltem Wasser tränken, auswinden, um den Hals wickeln und einen Wollschal drüber, über Nacht drauflassen.

24. Kartoffelwickel

Ein paar Kartoffeln weichkochen und zerstampfen, in ein Geschirrtuch wickeln, abkühlen lassen und auf den Hals legen.

25. Regelmäßig trinken

So werden Schleimhäute feucht gehalten, Viren und Bakterien ausgespült.

26 Salbei-Tee

2 TL Salbeiblätter mit heißem Wasser übergießen, nach zehn Minuten abseihen. Zwei- bis dreimal täglich eine Tasse wirkt desinfizierend und beruhigt die Schleimhäute.

27. Gurgeln mit Kamillen-Tee

2 TL Blüten mit 1/4 l kochendem Wasser ansetzen, zehn Minuten ziehen lassen. Nach Bedarf über den Tag verteilt trinken, desinfiziert den Hals.

28. Heißen Dampf einatmen

Kochendes Wasser in eine Schüssel geben, darüber beugen und ein Handtuch über Kopf und Schulter legen. Ab 45 °C werden Bakterien und Viren abgetötet.

29. Ingwer-Tee

1 cm einer frischen Ingwer-Knolle abschneiden, schälen und in eine Tasse mit heißem Wasser raspeln, zehn Minuten ziehen lassen. 2–3 Tassen täglich trinken. Beugt vor und hält warm.

30. Warm halten

Immer ein Tuch oder einen Schal um den Hals gewickelt tragen. Hält warm und fördert die Durchblutung.

31. Frische Luft

Stark überheizte oder verrauchte Räume meiden, das reizt die Schleimhäute.

32. Heiße Zitrone

Saft einer halben Zitrone mit einer Tasse heißem Wasser aufgießen. Enthält viel Vitamin C.

33. Durch die Nase atmen

Die Nase filtert beim Atmen Bakterien aus der Luft. Zusätzlich wird die Luft befeuchtet und erwärmt.

34. Wechselduschen

Mit heißem Wasser beginnen und dreimal auf kalt wechseln und mit kaltem Wasser aufhören. Danach kräftig abrubbeln. Stärkt das Immunsystem.

35. Verdünnter Fruchtsaft

Pure Fruchtsäfte enthalten viel Fruchtsäure, welche die Schleimhäute im Hals reizt. Daher Tee oder Wasser trinken, Fruchtsäfte nur stark verdünnt.

36. Zimt-Tee

In einem Liter Wasser eine Zimtstange 15–20 Minuten köcheln. Abseihen und täglich eine Tasse heiß trinken. Fördert die Durchblutung und wirkt antibakteriell.

37. Pfefferminz-Tee

Täglich zwei bis drei ­Tassen Pfefferminz-Tee trinken, die ätherischen Öle töten Bakterien ab.

38. Anis-Thymian-Tee

In einen halben Liter kochendes Wasser 3 TL zerstoßenen Anis und 3 TL Thymian geben und fünf Minuten zugedeckt ziehen lassen. Den Saft einer Zitrone dazugeben und mit Honig süßen.

39. Sanddorn

Enthält viel Vitamin C. Stärkt die Abwehrkräfte und hilft, schon bestehende Halsschmerzen zu lindern.

40. Fenchelhonig

Täglich 3 TL einer Honig-Fenchel-Mischung. Wirkt vorbeugend und beruhigt die Schleimhäute.


41. Gurgeln mit Odermenning

1 1/2 TL Odermenningkraut (Apotheke) mit einer Tasse kochendem Wasser aufgießen, zehn Minuten ziehen lassen und abseihen. Warm damit gurgeln. Schont die Stimme und wirkt entzündungshemmend.

42. Salbei-Bonbons

Salbei beruhigt die Schleimhäute, das Lutschen regt die Speichelproduktion an und befeuchtet zusätzlich die Schleimhäute.

43. Grapefruitkerne kauen

Täglich zwei bis drei Grapefruitkerne etwa zwei Minuten kauen und ausspucken. Wirkt vorbeugend gegen Viren und Bakterien im 
Rachenraum.

44. Ingwer kauen

Von der Wurzel eine Scheibe ab­schneiden, auf die Zunge legen und etwa eine Minute leicht kauen. Dann den Ingwer ganz zerkauen und schlucken.

45. Heißer Kakao

Täglich eine kleine Tasse heißen Kakao trinken. Soll vor Infektionen schützen.

46. Gebratene Äpfel

In einer Pfanne ein bis zwei klein geschnittene Äpfel in wenig Butter kurz anbraten und mit Zucker ­bestreuen.

47. Apfelessig

In einer Tasse 1 EL Apfelessig und 1 TL Honig verrühren, schluckweise trinken.

48. Isländisch Moos

Ist in der Apotheke in Form von Tee oder Pastillen erhältlich. Die Schleimstoffe legen sich auf die Rachenschleimhäute, Erreger können sich so nicht einnisten.

49. Gurgeln mit Honigwasser

In einem Glas mit lauwarmem Wasser 
1 TL Honig auflösen und etwa eine Minute damit gurgeln. Beruhigt die Schleimhäute.

50. Zucker mit Essig

1 gehäuften EL Zucker mit Essig beträufeln. Einige Minuten im Mund behalten, dann schlucken. Tötet Bakterien ab!

51. Aroma-Bad

Fördert die Durchblutung. Gut sind Badezusätze mit Eukalyptus. Zum Beispiel t: by tetesept

52. Fenster auf!

Regelmäßig lüften, damit die Luft im Zimmer nicht zu trocken wird und die Nasenschleimhäute nicht angegriffen werden.

53. Schüssel Wasser aufstellen

Eine Schüssel Wasser ins Zimmer stellen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit und tut den Schleimhäuten gut.

54. Nasenspülungen

Mit lauwarmem Salzwasser oder Kamillentee. Spült Erreger einfach aus.

55. Viel trinken

Eineinhalb bis zwei Liter Wasser am Tag trinken. So bleiben Haut und Schleimhäute feucht.

56. Hühnersuppe

Das Allheilmittel bei Erkältungskrankheiten. Die Inhaltsstoffe wirken antibakteriell und hemmen Infekte. Frisch zubereiten – Fertigsuppen nützen nichts!

57. Dicke Wollsocken

Halten die Füße warm. Bei kalten 
Füßen stockt die Durchblutung.

58. Schleimlöser

Hat es Sie schon erwischt, verflüssigen Medikamente mit Acetylcystein (aus der Apotheke) den Schleim.

59. Richtig Nase putzen

Möglichst nicht zu heftig putzen, sonst kann das infektiöse Sekret über die Ohrtrompeten in das Mittelohr geraten und eine Ohrenentzündung auslösen. Immer ein Nasenloch zuhalten.

60. Erkältungstrunk

Mix aus 100 ml Karottensaft, 100 ml frisch gepresstem Orangensaft, ½ TL frisch geriebenem Ingwer, 1 EL Sanddornsaft zweimal täglich trinken.

61. Hygiene

Papiertaschentücher nehmen und nach dem Benutzen gleich wegwerfen, sonst steckt man sich wieder selbst an.

62. Holunder-Tee

Zwei Teelöffel getrocknete Holunderblüten mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. 10 bis 15 Minuten ziehen lassen, abseihen. Enthält Vitamin C und B-Vitamine. Täglich 1 bis 2 Tassen trinken.

63. Schlafposition verändern

Einen zusätzlichen Polster beim Schlafen benutzen. So kann das Sekret nicht zurück in den Rachen fließen und die Nebenhöhlen infizieren.

64. Schwarze 
Johannisbeere

Enthält viele Vitamine und Gerbstoffe. Ein Brot mit schwarzer Johannisbeermarmelade täglich beugt wirksam vor.

65. Zink

Täglich 5 bis 15 mg Zink (Apotheke) nehmen, das beugt vor und hemmt die Vermehrung der Schnupfen-Erreger.

66. Hände waschen

Öfter am Tag die Hände waschen! So gelangen die Viren und Bakterien gar nicht erst in den Körper.

67. Ginseng

Stimuliert die Vermehrung der Abwehrzellen und beugt Erkältungen vor. Als Kapseln oder Tee (Apotheke) nach Anleitung einnehmen. Nicht bei Bluthochdruck und Schwangerschaft anwenden.

68. Sauna

Regelmäßige Saunagänge beugen Erkältungskrankheiten vor.

69. Taigawurzel

Gibt’s als Extrakt oder Tee (Apotheke). 1 TL Taigawurzel in eine Tasse kochendes Wasser geben, 5 Min. weiterkochen und dann zugedeckt 10 Min. ziehen lassen. Dreimal täglich eine Tasse nach den Mahlzeiten trinken. Nicht länger als drei Monate anwenden.

70. Mit Salzwasser inhalieren

Das beugt vor und killt Erreger. Ein Liter Wasser zum Kochen bringen. 10 g Speisesalz darin verrühren, in eine Schüssel gießen. Mit einem Handtuch über dem Kopf den Dampf einatmen.

71. Curry

Die Gewürzmischung enthält alle wichtigen Anti-Erkältungsgewürze: Pfeffer, Kurkuma, Ingwer, Kreuzkümmel, Senf, Kardamom, Nelken, Koriander, Paprika und Curryblätter.

72. Grippe-Impfung


Ein guter Schutz vor der Influenza ist die Grippe-Impfung. Sie schützt jedoch nicht vor Erkältungskrankheiten!

73. Schweißtreibende Tees


Linden- oder Holunderblütentees helfen dem Körper über Nacht eine Infektion auszuschwitzen. Zwei Teelöffel der Blüten mit kochend heißem Wasser übergießen und zehn Minuten ziehen lassen. Abseihen und vor dem Schlafengehen trinken.

74. Taschentücher wegwerfen

Gebrauchte Papiertaschentücher sofort wegwerfen. Reduziert die Ansteckungsgefahr!

75. Raumtemperatur


Bei Fieber Raumtemperatur etwas absenken und häufig durchlüften. Schweißaufsaugendes Bettzeug verwenden.

76. Zigarettenrauch vermeiden


So wird die empfindliche Atemwegsschleimhaut geschützt.

77. Fußbad

Regelmäßige Fußbäder regen die Durchblutung der oberen Atemwege an. Große Schüssel wadenhoch mit etwa 36 Grad warmem Wasser füllen. Alle drei Minuten heißes Wasser nachgießen. 15 Minuten baden, trocknen, anschließend Socken anziehen.

78. Schwitzkur

Bei den ersten Anzeichen einer Grippe ein Bad nehmen, die Temperatur innerhalb von zehn Minuten von 35 auf 40 Grad erhöhen. Anschließend sofort ins Bett und 30 Minuten gut zugedeckt schwitzen. Die Schwitzkur imitiert Fieber, die Viren werden abgetötet.

79. Gewürznelken

Mehrmals täglich eine Gewürznelke kauen. Desinfiziert und hält Bakterien und Viren fern. Oder Gewürznelken-Tee: 5 bis 10 Gewürznelken in 1 l Wasser 15 Minuten abgedeckt kochen, über den Tag verteilt trinken.

80. Grüner Tee

Ideal zur Vorbeugung. Enthält Polyphenole, die nachweislich Viren abtöten. 2 TL mit ½ l heißem Wasser übergießen, zwei bis drei Minuten ziehen lassen, abgießen, 2 bis 3 Tassen täglich.

81. Meerettich-Honig-Balsam

Tafelmeerettich aus dem Glas mit Honig im Verhältnis 1:1 mischen. Bei den ersten Anzeichen einer Erkältung bis zu 5-mal täglich einen TL einnehmen.

82. Zitronen-Wasser

Morgens gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser mit einem Schuss Zitrone und einem TL Honig trinken. Stärkt das Immunsystem.

83. Echinacea (Sonnenhut)

Fertigpräparate (Apotheke, z. B. Echinacea-ratiopharm) gezielt zur Vorbeugung nehmen.

84. Kurkuma (Gelbwurz)

Mit warmem Wasser 2 bis 3 g Kurkuma-Pulver eine halbe Stunde vor der Mahlzeit einnehmen. Wirkt entzündungshemmend und entgiftend!

85. Spitzwegerich

2 TL getrocknete Spitzwegerichblätter (Apotheke) in ¼ l Wasser kochen, 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Mit Honig süßen, täglich 3-mal eine Tasse trinken.

86 Avocado-Salat

Die Frucht enthält außer gesunde pflanzliche Fette, große Mengen an lebenswichtigen Vitaminen! Wie zum Beispiel Vitamin A. Verhindert wirksam Husten und Infektionen.

87. Handschuhe

Fingerhandschuhe schützen vor Grippe-Erregern, denn Bakterien und Viren sitzen auf Oberflächen.

88. Zwiebelschnaps

Zur Stärkung des Immunsystems zwei fein geschnittene Zwiebeln mit klarem Korn übergießen, in eine Flasche umfüllen und drei bis vier Wochen ziehen lassen. Täglich ein Glas.

89. Kiwi

Enthält viel Vitamin C. Etwa 140 g Kiwifrucht decken den Tagesbedarf.

90. Wasser treten

Kaltes Wasser in die Badewanne laufen lassen und dort zwei Minuten täglich Wasser treten.

91. Heißes Wasser trinken

Täglich einen Becher heißes, abgekochtes Wasser trinken. Reinigt.

92. Magnesium

Vollkornprodukte, Geflügel, Fisch, Kartoffeln, Soja, Bananen enthalten viel davon. Gut fürs Immunsystem.

93. Cayenne-Pfeffer

Das enthaltene Capsaicin fördert die Durchblutung, vertreibt Kälte und wärmt. Der Wirkstoff stimuliert Schwitzen und aktiviert Abwehrkräfte.

94. Obst und Gemüse

Fünf Portionen täglich stärken die Abwehr. Wer’s nicht schafft, sollte immunstärkende Vitamin-Kombis einnehmen. Am besten zellgängige Präparate aus der Apotheke (Meteadron/Kaiser Krone).

95. Bewegung

Macht das Immunsystem fit. Schon ein täglicher Spaziergang mehrere Wochen lang sorgt für eine deutlich verbesserte Abwehr.

96. Vitamin E

Macht Jagd auf freie Radikale, die unsere Zellen angreifen. Enthalten in Nüssen, Butter, Vollkorngetreide, Sonnenblumen- und Sojaöl.

97. Heißer Holundersaft

Täglich eine Tasse mit heißem Holundersaft stärkt das Immunsystem. Nicht über 70 Grad erwärmen, damit die Inhaltsstoffe enthalten bleiben.

98. Weniger 
Zucker

Zucker schwächt das Immunsystem. Auch Milchprodukte besser nur in Maßen genießen – sie lassen die Schleimhäute anschwellen.

99. Folsäure

Top für die Immunabwehr (in Spinat, Salat, Weizenkeimen oder Leber).

100. 
Papaya-Samen

Die schwarzen Kerne (Reformhaus) stärken Immunabwehr und Schleimhäute.

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Impfstoff-Problem könnte Grippewelle verschlimmern
Hinzu kommt: Der heurige Impfstoff passt wegen einer Mutation nicht zum aktuellen Virusstamm H3N2, der knapp 80 Prozent der Erkrankten trifft. Die immunisierende Wirkung ist gemindert, das verschlimmert die Grippewelle zusätzlich.
Mediziner raten trotzdem zur Impfung, doch die Impfdisziplin in Österreich ist schlecht: Nur acht Prozent der Bevölkerung tun es.

Es tut uns leid. Dieses Video ist nicht mehr verfügbar.

Promi-Fieber
Besonders gefährdet sind momentan Kinder, Ältere und Kranke. Auch die Promis bleiben nicht verschont: Armin Assinger musste seinen Flug zur Ski-WM in Vail nach einem Fieberschub absagen. Er fällt damit als ORF-Kommentator für die Speed-Bewerbe in den USA aus. Auch Society-Adabei Richard Lugner lag zuletzt darnieder.

400.000 jährlich fangen sich die Influenza ein
Auch wenn meist eine ­Woche Bettruhe reicht: Die Grippe tötet. Jedes Jahr sterben bei uns rund 1.300 der 400.000 Grippekranken an den Folgen der Influenza (Herzschwäche, Lungenentzündung).

Die beste Vorbeugung laut Mediziner Kunze: „Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen!“

Akut

Im Gegensatz zur Erkältung tritt die Grippe plötzlich und heftig auf. Alarmzeichen: starker Schüttelfrost.

Fieber

Bei einem banalen grippalen Infekt steigt die Körpertemperatur oft nur minimal an. Influenza geht mit hohem Fieber über 39 Grad einher.

Schmerz

Intensive Kopf- und Gliederschmerzen treten bei Grippe meist schon im Anfangsstadium auf. Herkömmliche Schmerzmittel können die Symptome lindern.

Husten

Das Grippe-Virus breitet sich mit Rasanz in den Bronchien aus und führt zu starkem, trockenem Husten. Wenn möglich, den Hustenreiz nicht unterdrücken.

Matt

Bei Grippe wird jede Bewegung zur Qual. Nun heißt es "ab ins Bett", denn der Kreislauf beginnt zu streiken.

Entzündung

Hals- und ­Ohrenschmerzen können sowohl bei Influenza als auch im Zuge einer Erkältung auftreten. Ob Antibiotika angezeigt sind, entscheidet der Arzt.

Dauer

Während eine Erkältung oft innerhalb von Tagen überwunden ist, kann es Wochen dauern, sich von der Grippe zu erholen: Schonzeit ist angesagt!

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(küe)

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