Polizist als Hass-Poster

Polizist als Hass-Poster
Skandal

Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt gegen den Kärntner Polizisten.

Es geht um den Facebook-Bericht der Kronen Zeitung über dem Besuch von Amnesty International in Traiskirchen am 6. August. Im Thread zu dem Artikel, der gestern noch immer online war, beschwert sich eine Userin, dass sie die Schnauze voll habe, nachdem eine Gruppe Asylwerber angeblich auf ihren kleinen Hund hingetreten hätten.


Um 11.52 Uhr antwortet ihr ein anderer Poster mit der unfassbaren Zeile: "Bewaffne Dich mein Freund, Kaliber 45 hilft gegen solche Typen!" Darauf meint ein anderer User: "Warum nicht 9 mm?", worauf Ersterer allen Ernstes noch eines draufsetzt: "Is eh egal, wichtig is, dass es wirkt!"

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Verfassungsschützer ermitteln in Hater-Causa
Der Skandal daran: Der Poster, der hier zur Bewaffnung gegen Flüchtlinge aufruft, ist Polizist in Klagenfurt! Der frühere grüne Abgeordnete und Hater-Jäger Karl Öllinger deckte den Fall auf: "Ob es eine straf bare Handlung darstellt, soll die Staatsanwaltschaft prüfen. Disziplinarrechtlich müsste jedenfalls der Beamte zur Verantwortung gezogen werden."

ÖSTERREICH leitete die Unterlagen an das zuständige Landeskriminalamt weiter. Sprecher Markus Dexl: "Das Landesamt für Verfassungsschutz hat sich der Causa angenommen." Welche Konsequenzen es gegen den Beamten setzt, ist noch völlig offen. Zumal die (minimale) Möglichkeit besteht, dass der Facebook-Account gehackt wurde und jemand unter seinem Namen das Schock-Posting veröffentlicht hat. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(kor)


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