Studentin kündigt Wohnung, lebt im Zug

Studentin kündigt Wohnung, lebt im Zug
Deutschland

Ein Jahr lang wohnt sie im Zug - weil es billiger ist und sie gerne reist.

Leonie Müller ist eine moderne Nomadin. Die Studentin aus Deutschland hat ihre Wohnung in Tübingen gekündigt und sich stattdessen eine BahnCard 100 gekauft. Nun ersetzt der Zug ihre eigenen vier Wände.

"Total bescheuert" war ihr Plan, das gibt Müller offen zu. "Aber auch verdammt gut." Sie sieht sich nicht als Obdachlose, sondern als Freie, Reisende. Seit dem 1. Mai wohnt sie im Zug, ein Jahr lang soll er ihre Heimat bleiben. Dann, nach Abschluss ihres Studiums, will sie wieder sesshaft werden.

Den Entschluss fasst Müller, als sie Ärger mit ihrer Vermieterin hatte. Kurzerhand packte sie einen Rucksack mit Laptop, Kopfhörern und Kleidung. Den Rest ihrer Sachen bunkerte sie im Keller ihrer Eltern. Ihre Erfahrungen als Digitalnomadin dokumentiert sie nun auf Facebook.

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Müller verbringt zwar viel Zeit im Zug, die Nächte aber meistens bei Freunden oder beim "Couchsurfing". Der Alltag funktioniert gut, im Zug kann sie sogar ihre Haare waschen oder Pizza bestellen. Ihr Leben kostet sie gerade mal 340 Euro pro Monat. 

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