Abschaffen? Der K(r)ampf mit der Sommerzeit

Abschaffen? Der K(r)ampf mit der Sommerzeit
1 Stunde früher aufstehen

Am Sonntag wird es um 2.00 Uhr plötzlich 3.00 Uhr sein.

Lieber ein wenig früher sollten am heutigen Samstag all jene schlafen gehen, die Probleme damit haben, 60 Minuten früher aus den Federn zu kommen - denn es wird ernst mit der Sommerzeit: Sonntag früh, exakt um 2.00 Uhr, wird es plötzlich 3.00 Uhr sein. Wieder zurück werden die Chronometer am 25. Oktober gestellt.

1980 wurde die Sommerzeit in Österreich eingeführt. Sie hat ihren Ursprung in der Ölkrise von 1973 und sollte Energie sparen. Heute freuen sich wohl vor allem jene, die Dank der Zeitverschiebung eine zusätzliche Stunde bei Tageslicht im Freien verbringen können.

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So schafft Ihr die Zeitumstellung:

1. Früher schlafen gehen

Gehen Sie bereits ab heute 30 Minuten früher schlafen

2. Leichte Kost

Essen Sie vor und nach der Umstellung ein paar Tage lang abends lieber nur leicht verdauliche Speisen.

3. Viel Zeit im Freien

Der Taktgeber für die innere Uhr ist Licht. Verbringen Sie jetzt, und auch die ersten Tage nach der Umstellung, möglichst viel Zeit im Freien.

4. Keinen Alkohol, Koffein und Nikotin

Verzichten Sie auf Kaffee, Alkohol und Zigaretten.

5. In Schwung kommen

Bringen Sie den Kreislauf morgens mit ein paar Streck- und Dehnübungen in Schwung.

6. Wechseldusche

Eine morgendliche Wechseldusche bringt den Kreislauf in Schwung und weckt müde Lebensgeister.

7. Früher aufstehen

Stellen Sie Ihren Wecker bereits jetzt schon 15 - 20 Minuten früher.

8. Mittagspause im Freien

Verbringen Sie Ihre Mittagspause an der frischen Luft.

9. Pausen machen

Machen Sie tagsüber ein paar kleine Pausen, um Sonnenlicht zu tanken. Das Tageslicht ist wichtig, weil der Körper im Winter vermehrt das Schlafhormon Melatonin produziert. Es wird durch Sonnenlicht erst nach etwa zwei Wochen abgebaut.

10. Frische Kost

Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse und trinken Sie ausreichend.

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VP fordert Reform
Kritiker bemängeln hingegen, dass die Sommerzeit bei vielen Menschen gesundheitliche Probleme hervorrufe und eine unnötige Irritation darstelle. 2016 läuft die derzeitige Regelung aus - und die ÖVP ist im EU-Parlament für eine Reform. Die ÖVP-Abgeordnete Elisabeth Köstinger tritt im ÖSTERREICH-Gespräch dafür ein, dass die derzeitige Regelung ohne Tabus auf den Prüfstand gestellt wird.

Neben den Störungen im Biorhythmus leide auch die Landwirtschaft unter der Zeitumstellung: "Laut einer Studie des deutschen Bauernverbandes geben rund um die Zeitumstellung Kühe bis zu 10 Liter Milch weniger." 

Ob künftig also das ganze Jahr Sommer- oder Winterzeit gelten soll, das will Köstinger der Diskussion überlassen. Klar sei nur: Die bestehende Regelung dürfe nicht einfach ohne Debatte verlängert werden.

In Österreich beliebter, als in Deutschland
Während drei Viertel der Deutschen der Sommerzeit nichts abgewinnen können, ist sie bei den meisten Österreichern aber beliebt: Nicht einmal 20 Prozent sehen laut einer "market"-Umfrage (2011) nur Nachteile darin, dass an diesem Sonntag um 2.00 Uhr die Zeiger auf 3.00 Uhr springen. 

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