Hai-Attacken stellen Forscher vor Rätsel

Hai-Attacken stellen Forscher vor Rätsel
11 Angriffe

Ständig greifen Haie Badegäste in North Carolina an.

Immer mehr Hai-Attacken sorgen für ­Panik unter Sommerurlaubern: An der Küste des US-Staates North Carolina kam es heuer bereits zu elf Hai-Attacken, zwei Teenager verloren dabei Gliedmaßen. „Hier passiert etwas Selt­sames“, wunderte sich jetzt US-Forscher Samuel Gruber. Normalerweise komme es hier nur zu einer Attacke im Jahr, im bisherigen Rekordjahr 2010 waren es fünf. Der Wissenschaftler vermutet, dass wärmere Meerestemperaturen die Haie früher nach Norden gelockt hatten.

Weißer Hai in Australien
Andere Forscher nennen den Klimawandel als Grund für den mysteriösen Anstieg der Hai-Angriffe. In Australien warnte die Crew eines Helikopters eine Gruppe jugendlicher Surfer, als sich ein vier Meter langer weißer Hai in Byron Bay näherte.

Drei Faktoren für Hai-Angriffe
Hai-Experte George Burgess identifizierte im Gespräch mit Medien gleich mehrere Gründe für die gefährlichen Angriffe. Wegen des warmen Wetters wandern die Haie früher nach Norden, wegen des geringen Regens lockt der hohe Salzgehalt des Meeres die Haie an die Küste und dieses Jahr sind in North Carolina besonders viele Heringe - eine Leibspeise der Haie - zu finden.

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