Mit Bier gefüttert: Bären in Sotschi erblindet

Mit Bier gefüttert: Bären in Sotschi erblindet
Russland

Irres Argument: Alkohol sei gut für die Tiere, sagte Besitzer.

Zwei Bären im russischen Sotschi sind erblindet, nachdem man sie jahrelang mit Fast Food und Alkohol gefüttert hat. Die beiden Tiere wurden im Patsku-Guria-Restaurant zum Amüsement der Gäste gehalten, berichtet metro.co.uk. Diese dürften sie mit den ungeeigneten Nahrungsmitteln versorgt haben. Die Bären wurden nun vom Gericht beschlagnahmt, nachdem lokale Tierschützer auf deren katastrophale Lebensumstände aufmerksam gemacht hatten.

Besitzer: "Bier ist gut für sie"
Der Restaurant-Besitzer Dzheniks Uzaroshvili soll seinen Gästen Geld für Fotos mit den Bären abverlangt haben. "Bier ist gut für sie, weil sie in so einem Klima leben", verteidigte er die irre Fütterung. Es stellte sich heraus, dass Uzaroshvili schon früher wegen deren katastrophaler Lebensbedingungen Schwierigkeiten hatte. "Sie bekommen kein ordentliches Futter, sie haben kein sauberes Wasser und sie leben im eigenen Urin", sagte Natalie, eine Anwohnerin.

Ihr Schicksal bleibt ungewiss
Sergey Zenkov, Mitglied der Agentur für Tierschutz, sagte: "Die Tiere sollten definitiv nicht in solchen Verhältnissen gehalten werden. Aber es gibt viele gesetzliche Hürden, sie wegzunehmen - sogar mit einem Gerichtsbeschluss." Es steht also nicht fest, wo die Bären in Zukunft leben werden.

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