Digitale Unterhaltung im Herbst

Digitale Unterhaltung im Herbst
Greedfall

Der Herbst kommt, die gute Laune geht? Herbstdepression? Das muss nicht sein!

Für sportlich Unterhaltsames sorgen online Anbieter – zum Beispiel mit Sportwetten. Auf Spiele-Fans warten zudem viele „Zuckerln“ aus den Tüftler-Stuben der Gameproduzenten. Denn hier heizen uns die Entwickler in diesem Herbst kräftig ein. Xbox und Playstation locken mit spannenden neuen Abenteuern. Lohnt sich zum Beispiel eine Investition in das neue Abenteuer-Konsolengame Greedfall aus der Entwickler-Schmiede Spiders? Hier einige Ergebnisse für das ab 10.9. erhältliche Spiel.
 
Das Spiel
Mit Greedfall erwirbt man ein umfangreiches Rollenspiel, das zunächst einmal durch die Szenerie, die dafür gewählt wurde, punktet. Schon beim Einstieg im Basis-Ort Serene ist sofort klar, das man sich als freudig-erwartungsvoller „Beginner“ auf einer Art Quest, also einer aufzulösenden Fragestellung während einer Reise, befindet. Die Suche nach einem Heilmittel gegen die tödliche Epidemie Malichor ist das erklärte Ziel. Die Lösung liegt auf einer Insel: Teer Fradee – so hoffen es zumindest die Protagonisten. Darunter befindet sich auch der Cousin des Spielers, der als informationsgebende Figur dient. Er soll auf der Ziel-Insel Gouverneur werden. Und schon ist der Spannungsbogen klar – denn auf einen neuen Gouverneur haben die dortigen Figuren natürlich nicht gewartet. 
 
Faszinierend ist die aufregende neue Welt in die der Spieler eintaucht. Das Zeitalter der Seefahrer bietet viele Gelegenheiten, vor dem Hintergrund von Eingeborenen und Siedlern im 17. Jahrhundert Side-Stories und Geschichten zu erleben. Piraten, Gegenspieler und Verhandlungen laden zum Stöbern im Setting ein. Der neue Gouverneur steht zwischen den Fronten, der Spieler mit ihm. Es ergibt sich automatisch, dass der Spieler in die verschiedenen Interessen der Personen vor Ort eingeweiht und auch verwickelt wird. 
 
Technik
Eine schöne Grafik und weitgehende Übersichtlichkeit mit guten, praktischen Funktionen sind zu loben. Weniger gut ist die ungenaue Reaktionsfähigkeit der Figuren, die das Steuern ein wenig schwierig macht. Die Benutzerführung übernimmt thematisch das Spiel mit diversen Figuren, die den Spieler mit Aufgaben betreuen und indirekt das Weiterkommen vorantreiben. Auch das geht allerdings ab und an recht langatmig vor sich.
 
Falls ein Spieler gerne selbst in der Battle eingreift, wird er hier nicht zufrieden sein. Die größte Kritik kann – falls einem das wichtig ist – an der geringen Möglichkeit beim Kämpfen als Spieler selbst zu agieren geübt werden. Ist der Befehl zum Kämpfen einmal ausgesprochen, kämpft die Figur von sich aus und der Spieler kann nicht mehr eingreifen. Ebenso ist der 3D-Effekt zu beschreiben – so richtig in die vergangene Welt versetzt wird der Spieler nicht. Dafür scheint die Bildfrequenz nicht hoch genug.
 
Gewinnen, aber wie?
Die Quest ist in diesem Spiel nicht die eigentliche Aufgabe. Hier geht es darum, Level für Level Zaubertränke, nützliche Gegenstände und Fähigkeiten zu erwerben. Wie bei anderen Spielen geht es also mehr um die Aufstiege und ein hierarchisches Nach-und-Nach Konzept. Manche Hindernisse kann man wie bei schon recht bekannten Spielen erst mit einem bestimmten Level überwinden. Training zu Beginn, Einstiegskämpfe und Hürden inklusive. Auch eine Stop-Funktion wird für Kämpfe angeboten. Praktisch aber nicht aufregend.
 
Fazit: Eine Investition lohnt sich für Fans von historischen Abenteuerspielen auf jeden Fall. Denn unterhaltsam ist die Stöber- und Geschichten-Entdecker-Szenerie des Spiels sehr. Der miesen Laune im Herbst kann man auf diese Weise ein kleines Schnippchen schlagen.
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