Pröll: Bahn frei in die Hofburg

Pröll: Bahn frei in die Hofburg
Nach Wahlen

Die Durchschlagskraft der NÖ-ÖVP könnte Pröll zum Präsidenten machen.

Eigentlich hatte der niederösterreichische Landeshauptmann seine Hofburg-Kandidatur für 2016 schon abgesagt. „Meine Lebensplanung sieht anders aus“, ließ er wissen.
Doch nach den erfolgreichen Gemeinderatswahlen in Niederösterreich am vergangenen Sonntag ist Erwin Pröll wieder im Rennen. In der Partei, vor allem unter den anderen Landeshauptleuten, mehren sich die Stimmen, dass er antreten soll. Zudem hat die NÖ-ÖVP wieder einmal gezeigt, wie erfolgreich sie ihre Wahlkampf-Maschinerie anwerfen kann. Eine Paarung aus perfekter Organisation bis in die kleinste Gemeinde und geschickter Taktik führte die ÖVP zum Erfolg.

Wahlkampf-Maschine
für Hofburg in Stellung
So könnte Pröll auch der Weg in die Hofburg geebnet werden – auch gegen mögliche starke Gegenkandidaten wie Rudolf Hundstorfer (SPÖ) oder den Grünen Alexander Van der Bellen. Klar ist: Will Erwin Pröll antreten, stellt ihn die Partei auch auf.

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