100% Safe Gut geschützt im Netz mit diesen 7 Tipps

100% Safe  Gut geschützt im Netz mit diesen 7 Tipps
Internet

Sich im Internet zurechtzufinden, erscheint auf den ersten Blick nicht allzu schwer. 

Social Media, Web-Portale und Foren sind heute längst intuitiv bedienbar. Dennoch ist und bleibt es wichtig, sich auch mit den Risiken auszukennen, die es im virtuellen Raum gibt. Mit den folgenden sieben Tipps genießt du im Handumdrehen ein besseres Gefühl.

1. Das Impressum checken

Im Impressum einer Website stecken wichtige Informationen. Hier erfahren Internetnutzer, wer die Seite betreibt und welche Adresse für die Kontaktaufnahme zur Verfügung steht. Manche Anbieter ergänzen ihr Impressum darüber hinaus um eine Telefonnummer oder Email-Adresse.

Internet am Handy


Das Impressum eines Unternehmens oder Anbieters kann also bereits viel verraten. Wer etwas zu verbergen hat, verzichtet nicht selten ganz auf diese wichtige Information oder gibt nur lückenhaft Auskunft. Eine vollständige Adresse sowie echte Kontaktdaten, die Kommunikation ermöglichen, sind ein gutes Zeichen, dass es sich um eine seriöse Seite handelt. Wer sich unsicher ist, prüft also nicht nur das Impressum auf Vollständigkeit, sondern testet am besten kurz die angegebene Kontakt-Option.

2. Sichere Verbindungen bevorzugen

Sichere Verbindungen ermöglichen eine verschlüsselte Kommunikation zwischen Internetnutzer und Server. Dies macht es für Außenstehende schwer, Daten abzugreifen. Gesicherte Verbindungen sind daher vor allem dort essentiell, wo sensible Daten übertragen werden. Beispielsweise beim Online-Banking, aber auch in Shops und bei anderen Portalen, die die Eintragung persönlicher Informationen erfordern. Die meisten modernen Webseiteninhaber wissen bereits um die Vorzüge der zusätzlichen Absicherung. So setzen auch neue sichere Wettanbieter im Regelfall auf solche Verbindungen.

Erkennbar ist die sichere Verbindung am Kürzel „https“ in der Browserzeile. Die meisten Browser haben zudem eine spezielle Anzeigefunktion, bei der neben dem URL-Eingabefeld ein Vorhängeschloss zu sehen ist. Ein offenes Schloss steht für eine nicht gesicherte Verbindung, ein geschlossenes für eine gesicherte.

3. Links in Mails und Privatnachrichten nicht klicken

Phishing ist eine recht häufige Methode, mit der Betrüger im Netz versuchen, an persönliche Daten zu gelangen. Besonders ärgerlich dabei ist, dass es meist die betroffene Person selbst ist, die diese Daten preisgibt.

Das funktioniert, indem täuschend echte E-Mails verschickt werden, die zur Eingabe auffordern. So beispielsweise von einem Online-Shop, der angeblich die Kundendaten aktualisieren möchte. Oder auch von einer Bank mit der Bitte, die Kontodaten zu verifizieren. Auf die jeweilige Seite gelangen Nutzer über einen Link in der Nachricht – und schon sind sie in die Falle getappt.

Eine der wichtigsten Regeln im Netz lautet daher: Besser keine Links in E-Mails oder Privatnachrichten anklicken. Wer also beispielsweise eine Nachricht von seiner Bank bekommt, tippt die URL besser händisch in den Browser ein. So lässt sich prüfen, ob die Bank tatsächlich ein solches Anliegen hat, oder ob es sich um einen Phishingversuch handelte.

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort bietet eine praktische Checkliste zum Erkennen von Phishing-Mails. Wer die hier enthaltenen Punkte kennt, ist künftig gut geschützt vor dieser Taktik.

4. Kettenbriefe unterbrechen

Kettenbriefe in digitaler Form machen in Messengern immer wieder die Runde. Oft sind die Inhalte jedoch nicht so echt wie gedacht. In der Vergangenheit beispielsweise gab es schon Nachrichten mit angeblichen Gewinnspielen oder vermeintlich kostenfreien Gutscheinen. Natürlich gab es weder ein Gewinnspiel noch einen Gutschein. Die von den Nutzern eingetragenen Daten sind für die Urheber solcher Kettenbriefe wertvoll, da sie beispielsweise zu Werbezwecken verkauft werden können.

Daher lohnt es sich, solche Nachrichten einfach nicht weiterzuschicken. Damit schützen Nutzer nicht nur sich selbst, sondern auch andere Menschen, die den Kettenbrief nach ihnen erhalten hätten. Ob es sich bei einer Nachricht um einen Hoax handelt, finden Interessierte mit Hilfe der Suchmaschine Hoaxsearch.com schnell heraus. Hier werden Fake-News und ähnliche Inhalte zusammengetragen, was im Kampf gegen die Verbreitung schlechter oder sogar gefährlicher Inhalte hilft.

5. Sparsam mit persönlichen Informationen umgehen

Das Netz ist ein Ort, an dem Menschen nicht selten offener sind als im realen Leben. Das zeigte auch die leichtfertige Reaktion vieler Instagram-User, als der Frage-Sticker eingeführt wurde. Echte Anonymität im Internet nämlich ist selten. Vor allem in der Kommunikation mit fremden Menschen und rein virtuellen Kontakten kann es sich lohnen, besonders sensible Daten für sich zu behalten. Zu solchen Daten zählen

● Wohnadresse
● Arbeitsstelle
● Schule oder Universität
● und Bankdaten.

Gleiches gilt für Bilder und Videos, die den Wohnort oder auch regelmäßige Gewohnheiten an bestimmten Orten verraten. So lassen sich die vielen spannenden Möglichkeiten des Internets mit einem entspannteren Gefühl genießen.

6. Anti-Virus-Programme up to date halten

Viren gibt es nicht nur in der realen, sondern auch in der virtuellen Welt. Und während wir ein Immunsystem haben, brauchen unsere Computer gute Anti-Virus-Software. Da sich Schadsoftware recht schnell weiterentwickelt und besser tarnen kann als der Zebra-Esel aus Kairo, muss diese Software regelmäßig aktualisiert werden. Dann erkennt das System auch gute Tarnungen und blockiert diese rechtzeitig. Ein Update alle ein oder zwei Wochen gilt als empfehlenswert.

7. Authentische Bewertungen lesen

Im Netz tummeln sich Millionen von Menschen, die oft die gleichen Anliegen und Fragen haben. Authentische Nutzerbewertungen können dabei helfen, seriöse von unseriösen Anbietern zu unterscheiden. Gleiches gilt auch für Apps, die in den jeweiligen Stores bewertet werden können.

Sobald sich in den Erfahrungsberichten eher Kritik oder sogar Warnungen finden lassen, ist das ein Grund, lieber vorsichtig zu sein. Natürlich gibt es inzwischen durchaus auch unechte Bewertungen, die einen falschen Eindruck vermitteln könnten. Wer sich jedoch ein Bild vom großen Ganzen macht und nicht nur alle positiven Berichte, sondern auch die negativen liest, weiß am Schluss in der Regel gut Bescheid.
  

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